Ausgangslage war eine rund 15 Jahre alte Website mit einem einfachen, individuell programmierten PHP-Shop. Technisch funktional, aber ohne SEO-Grundlagen – und damit für Suchmaschinen praktisch unsichtbar. Zudem war die Seite starr (fixed layout) und auf mobilen Endgeräten kaum nutzbar.
Unser Ansatz Statt eines kompletten Neubaus haben wir bewusst die bestehende technische Basis erhalten und diese gezielt weiterentwickelt:
Navigation, Logik und Eingabemasken blieben vertraut – die Darstellung wirkt heute klarer, ruhiger und zeitgemäßer. Kurz: Alles funktioniert wie zuvor, erfreut nun aber auch das konservative Auge. Ein entscheidender Punkt dabei: Der Kunde musste nichts neu lernen – und konnte trotzdem von moderner Technik profitieren. Backend, Struktur und Arbeitsweise blieben erhalten; die Lernkurve war entsprechend kurz und flach. Produktpflege und GestaltungDie Produktfotografie der rund 10.000 Artefakte übernimmt der Kunde selbst – praxisnah, kontinuierlich und in seinem eigenen Tempo. Entscheidend war daher ein robustes, einfach bedienbares System, das auf eine inhaltlich fokussierte, pragmatische Arbeitsweise ausgelegt ist. Die hochwertigen Bilder der Haupt- und Inhaltsseiten – Porträts, Arbeits- und Stimmungsfotos – stammen hingegen aus unserer Hand. Sie geben dem Projekt ein Gesicht, schaffen Vertrauen und transportieren die besondere Atmosphäre des Antiquariats – unabhängig von der nüchternen Produktabbildung im Shop. Marktplätze und Datenhoheit Das ZVAB ist die zentrale Anlaufstelle für antiquarische Schriften und Autographen; wer hier fehlt, ist im Markt kaum sichtbar. Umso wichtiger war die Entscheidung, den eigenen Shop als führende Datenquelle zu erhalten und ZVAB bzw. AbeBooks nicht als primäre Verkaufsplattform, sondern als Ausspielkanäle zu nutzen. Über die Importfunktion werden alle Titel direkt aus dem eigenen Shop an die Marktplätze übergeben – inklusive Bilddaten. Reichweite und Unabhängigkeit bleiben so in Balance. Ergebnis
FazitErfolgreiche Digitalisierung bedeutet nicht, alles neu zu machen – sondern Veränderungen so umzusetzen, dass sie den Arbeitsalltag nicht stören und Freiräume für die geschäftliche Entwicklung schaffen.
Kommentare sind geschlossen.
|
team iufKerstin Wehr und Willi Nemski stellen ihre kreativen Lieblings-Projekte und Beispiele ihres kreativen Schaffens in diesem Portfolio vor. Gerne stellen wir Ihnen unsere kreativen Arbeitsproben und Design-Referenzen persönlich vor! |